DieStein-
Bruͤche.
der runden und eyfoͤrmigen Kieſel⸗ Steine
Abler-Stein.
ſe entſtehet/ ſo zweifle ich daran/ ob 11
414 Schauplatz der Natur.und nach dazu kommen. Alles zuſammenerhaͤlt eine 5 Dicke, die der Menge deszuflieſſenden Waſſers und der neuen Juſategemaͤs iſt. Es kan geſchehen, daß der Kern/ſo der erſten Auswoͤlbung gleichſam zumGeruͤſte dienet, und aus Kreide, Mergel;Stein, oder dergleichen beſtehet, ſehr ſtarkbiß in ſein innerſtes erhizet wird, und alleFeuchtigkeit durch die Ausduͤnſtung verliehret, mithin an Groͤſſe abnimmt. Es kanalſo geſchehen/ daß man mitten in einem Kie-ſel⸗Steine eine Hoͤhlung findet/ und in ſel-biger bald kreidigte, bald gemeine Erde/oder eine andere von Kieſel⸗ Steine gamunterſchiedene Subſtanz; und folglich kaͤnman inwendig im Kieſel Steine etwasklappern hoͤren, wenn man ihn hin und wie-der ſchuͤttelt. Es hat alſo mit Erzeugung
faſt gleiche Bewandniß, als mit gewiſſenSteinen, die man Bezoar nennet, in denLeibern gewiſſer Indianiſcher Thiere findet)und von ihrer Wuͤrkung viel Weſens ma-
chet. 5Der Chevalier. Die verſchiedenen La-zen, die Hoͤhlung in der Mitte, und den inſelbiger klappernden Coͤrper trifft man alle-zeit bey einem Kieſel⸗Steine an, den manmir oͤffters gezeiget, und den Adler Steinbenennet hat. Jedoch da er auf dieſe Wei-