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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DieStein-

416 Senetles der Natur 425Sande vermiſchet war, ſo verwandeln ſieſich in Marmor von weiſſen, rothen, gruͤ-

Brucke. gen, ſchwarzen Grunde, nach der Beſchaf-

fenheit der verſteinten Bank. Jielleichiſt der Grund dieſes Marmors nichts an-ders, als ſehr feiner Sand; in welchen dasWaſſer, zu unzaͤhlig wiederhohlten mah-len/ einigen Mergel geſchwemmet und aͤnge-ſetzet, auch etwas Thon nur ganz duͤnnewie eine Farbe aufgetragen hat, welche gelinde Anſaͤtze mit der Zeit zu einer zimlichenGroͤſſe gelangen, auch in ihrer NaturFarben/ Vermiſchung und SchattirungUnendlichen Unterſchied leiden koͤnnen.Wird dieſer feſte Thon durch die unteritdi-ſche Hitze getrocknet, daß er aufſpringet odetRitze bekommt, ſo verutſachet der zarte

Sand⸗Mergel oder andere Materien, wel-

che das Waſſer herbeh⸗ und in dieſe. Ritzeſchwemmet, daſelbſten allerhand Adern von

unzaͤhbaren Farben und Geſtalten. Wenn

etwa einige Staͤubgen don Gold oder vonanderm Metalle ſo zart ſind, daß ſie dasWaſſer ebenfalls mit fortſchleppen kan/ 0vermehren ſie dieſe bunte Weſen mit einemneuen Zierrathe. Die Oel- Tropfen, ſodas Waſſer bey ſich fuͤhret, formiren ein

Menge Flecken, wenn ſie ſich rings heru

ausbreiten; und zwar runde Flecken, wennſie ſch keep gurdreiten, länglichte, wenn ſtandere zur Seite antreffen winkelichte 405