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Fuͤnf und zwanzigſtes Geſpraͤche. 439
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cher zur Einfaſſung diente. Weil aber die⸗ Dieſer Schaden die innern Lagen keinesweges Stein,betraffe; ſo konte man ihm leicht wieder ab⸗ Bruͤche.
helfen. Man hat lange Zeit von einer ge-
wiſſen Franzoͤſiſchen Koͤnigin geglaubet, ſie
haͤtte dieſe Straſſen angelegt, weil ſie eini-
ge auſſen hat ausbeſſern laſſen, ja in vielen
ret nennet man ſie noch nach ihremdamen Chauſſeèes de Brunehaut.
Der Chevalier. Weil das Aeuſſere anden Lagen dieſer Wege zu Tage lieget, ſowollen wir vorhero ihre Hoͤhe meſſen, ehewir weggehen.
Der Prior. Wenn Sie die ſaͤmmtlicheHoͤhe aller Schichten zuſammen nehmen;ſo werden Sie ſieben biß acht und dreyſig Zol-le finden, gleichwie ich ſolches oͤffters abge-meſſen habe. Zwar kan ſeyn, daß dieBaumeiſter vor gut angeſehen, die Schich-ten an einigen Orten dicker oder in andererOrdnung anzulegen, wenn die Beſchaffen-heit des Erdreichs oder der Bau⸗Materia-lien dergleichen erforderte: Jedoch hat manbeym Aufgraben vieler Wege, ohngefaͤhrdie ſchon erwaͤhnte Hoͤhe gefunden.
Der Chevalier. Wenn man bedenket,was die Reiſende vor Nutzen von dieſenpraͤchtigen Wegen haben, und was vorVerdruß und Ungemaͤchlichkeit ſie hingegenausſtehen muͤſſen/ wenn ſie im Morqſte ſte-cken bleiben und nicht fortkommen koͤnnen:
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