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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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Juͤnf und zwanzigſtes Geſpraͤche. 441

merkwürdiger Begebenheiten zu verewigen, Dieindem wir Denk⸗Zeichen aufführen, welche Sach

ſehr lange Feit beſtehen.

In der That haden wir den Steinenund Metallen vieles zu danken, was wir vonalten Geſchichten wiſſen. Denn ſie zeigenuns annoch die Namen, die Geſichts⸗Bil-dung und Thaten ſolcher Fuͤrſten, welcheſeither zwey tauſend Jahven regieret. Esnimmt das Metal im Guß und der harte-ſte Marmor, durch den Meiſel des Kuͤnſt-lers die Geſtalt an vom groſſen Alexan-der oder vom Socrates/ vom Caͤſaroder vom Virgilius, vom Erasmus oder vomCarl den Fünften von Ludwig dem groſ-ſen oder von Carteſius. Durch dieſesMittel vermoͤgen wir Leute, ſo dem gemei-nen Weſen Nutzen geſchaffet, gleichſamaufs neue lebendig zu machen; diejenigen,an deren Kaͤntnuß uns gelegen iſt, mitFingern zu zeigen, ihre Geſtalt mit Ver-gnüͤgen zu betrachten, und allezeit ruͤhmli-che Exempel vor unſere Augen zu ſtellen.Aus dieſen Urſachen hat man die Bildhaue-rey erfunden und allenthalben eingefuͤhret:Wenn wir aber die Kirchen allein ausneh-men, ſo iſt ihr jetziger Gebrauch von ſolchenAbſichten weit entfernet.

Ich ſpatziere, zum Exempel, in einen Gar-ten, den man mit einer groſſen Menge Sta-tuen ausgezieret. Ich ſtelle mir mit allemRechte vor, man habe den ſchoͤnſten Mar-

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