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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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422 Schauplatz der Tatur

Die Iſt das Gold unterhalb ſtebenzehen Carat,Berg und ſtheinet roͤthlich; ſo heiſſet es Goldhal-Werke, tig Kupfer, ſonſten aber Goldhaltig Suben,

wenn es weislicht ſiehet. Waͤre aber dasGold unter zwoͤlf Carat, und das Silber un-ter gcht Loth, das iſt, wenn ſie über die helfteZuſatz ben ſich haben; ſo nennet man ſie ab-gewuͤrdigt, welchen Nahmen auch die Kup-fer- Münzen mit wenig beygemiſchtem Sil-ber, und alle verbottene Muͤnzen erhalten/wenn ſie gleich von gutem Schrot und Kornwaren, und nur andere neue an ihrer ſtatt

ſollen gepraͤget werden.

Ich habe Ihnen, mein wehrter Cheva-lier, in wenig Worten vorgetragen, wasman von des Goldes Urſprung und Schei-den am nothwendigſten. zu wiſſen hat. Daes nun aus den Haͤnden der Schmelzer undScheider gekommen; ſo wollen wir auch ſe-hen wozu wir es gebrauchen.

Es iſt weder Eigenſünn noch leere Ein-bildung, daß wir das Gold allen Metallenvorziehen. Denn es iſt das dichteſte undſchwereſte, es laͤſſet ſich am beſten reinigen.Es hat ohne Wiederſpruch die ſchoͤnſte Far-be, welche der Lebhafftigkeit des Feuers amnaͤchſten komt. Es laͤſſet ſich am leichte-ſten ziehen, und zu allerleß machen, was mannur verlanget. Es ſchmuzet auch beym ver-

arbeiten die Haͤnde nicht, wie andere Me-

talle. Es machet alles glaͤnzend, wo es et-f was