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48 Schauplatz der Natur
Die welche das Gold weit kebhafftiger heraus
Berg, bringt, und ihm den Nahmen/ friſch vergul-erke. det, eigentlich beyleget. Gn
Gebrauchen die Vergolder das Blat-
Farbe, die man etlichemahl uͤber einanderſtreichet, wenn die Arbeit unter Dach blei-bet; ſtellet man aber ſelbige in freye Lufft;ſo legen ſie die Blaͤtlein auf etlichemahaufgeſtrichene Farbe und Oele, worinnendie Mahler ihre Penſel gereiniget haben.Der Chevalier. Sie haben mir ge-ſagt, mein Herr, GOtt habe uns das Goldſparſam zugetheilet. Ich kan dieſes ſchwer-lich glauben, weil ja das Verguͤlden keinEnde nimmt. iDer Prior. Gott hat dieſem Metallenebſt andern Vollkommenheiten auch die
ſchreiblich duͤnne ziehen laͤſſet, alſo, daein ganz zartes Blaͤtlein einen groſſen Platbedecken kan. Dieſe Geſchmeidigkeit ver-urſachet, daß das Gold wegen ſeiner Sel-tenheit beſtaͤndig in hohen Wehrte bleibe/und die Menſchen nichts deſtoweniger ihre Wohnungen eben ſowohl damit ausſchmuͤcken koͤnnen, als wenn es ganz gemeinwaͤre. 1Die Gold⸗Schlaͤger und Zieher wollenihre Sparſamkeit bewundert wiſſen. Sieiſt auch in der That erſtaunlich/ und*
Gold, ſo legen ſie es entweder auf Leim und
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Eigenſchafft beygeleget, daß es ſich unbe.
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