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DieBerg-Werke.
494 Schauplatz der Natur
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lernen, wenn wir offt darinnen hin und wie-
der gehen. Doch iſt es mit den Muͤnzen wiemit der Mathematick und mit den Spra-chen, beſchaffen. Dergleichen Sachen ſindan ſich ſelbſt von ſchlechten Nuzen, wennman ſie nicht zu einem treflichern Endzweckeanwendet. Wozu hilfft es, das Papier mitLinien anzufuͤllen, wenn man ſie niemahlenauf dem Felde abſtecken wil? Wozu hilfftdie Hebraͤiſche Sprache, wenn man die hei-lige Schrifft nicht leſen will? Wozu hilffteine Muͤnz⸗Sammlung, wenn man ſie nichtzu Erkenntniß der Geſchichten anwendet?Es waͤre eben ſo viel, als wenn man eine
Menge Schluͤſſel zuſammen braͤchte, und al-
le Tage einige neue zu den vorigen hienge/unterdeſſen aber nicht im Sinn haͤtte, ſie je-mahlen zu gebrauchen, noch eine Thuͤr zuoͤfnen. Das Metall dienet noch auf eineandere praͤchtigere Weiſe, die Helden zuverewigen, und die Koͤnige nach ihrem Todein ihrer wahren Geſtalt darzuſtellen. Manhat die Gies⸗Kunſt ſo hoch getrleben, daßman auf ein einigmahl ganze Bildniſſe inRieſen⸗Groͤſſe und zu Pferde gieſſen kan,welche man um des willen groͤſſer, als in Le-bens⸗Groͤſſe verfertiget, damit ſie ſich deſtobeſſer auf weitlaͤuftige Plaͤze ſchicken, wo
man ſie aufrichtet.Sezet man dem Metalle noch etwas Zinnund Spies⸗Glas bey/ damit ſeine Theilege-
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