Sechs und zwanzigſtes Geſpraͤche. 497
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genauer zuſammen flieſſen, und nirgendwo Diebeere Zwiſchen⸗Raͤumlein laſſen; ſo kan man DenkeStucke, Moͤrſer und andere Kriegs ⸗Ge⸗ Werke.raͤthſchafften daraus gieſſen. Sezet man.doppelt Zinn bey, das iſt: auf einen CentnerMetall fuͤnf und zwanzig Pfund, ſo wird eshellklingender: Sodann gieſſet man Glo-
cken davon, welche viel weiter erſchallen, als
die Trompeten, und um dieſer Urſache willenbequem ſcheinen, die glaubigen Seelen zumGebet zu rufen, oder an Feſt⸗Taͤgen dieFreude durch ihren Zuſammen⸗Klaug zudermehren.
Was wir bißhero angemercket von dem zin 1Erz der Metallen, und von der Weiſe, ſie mit Bley,Pochen und Schmelzen davon zu ſcheiden, Wismuth,das finden wir auch bey Zinn und Bley. Zinn Zink.iſt urſpruͤnglich weiſſes Bley, und gleich die-ſem, weich, geſchmeidig, ſehr ſchwehr und zuvielfaͤltigem Gebrauche tauglich, wenn manes mit andern Metallen, zum Exempel mitKupfer und Meſſing vermiſchet, oder auchmit andern metalliſchen Materien, als etwamit Zinck oder Wißmuth.
Die Erfahrung hat gelehret, auf wasWeiſe man alle dieſe Materien vermiſchenmũſſe, wenn man allerhand Gefaͤſſe von ver-ſchiedlicher Art daraus verfertigen will.Man verzinnet die Kupferne Geſchirre, wel-che ſonſten gar bald durch einen gifftigenSalpeter angegriffen wuͤrden. Wüiſe f.
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