118 Gebrauch
lang ausſtehen uns. Dieſe Vorſicht warbey den gebaͤhrenden Arten unnothig.
In dieſem Stuͤcke gereichet die Mannig-faltigkeit zu einer neuen Probe von der El-nigkeit des Schoͤpfers, welcher unterſchied-liche Mittel gebrauchet, nachdem die Um-ſtaͤnde und der Nutzen, den er erhalten will,ſolches erfordern.Biß hieher hat noch niemand auf eine be-greifliche und gewiſſe Weiſe erklaren koͤnnen,wie die Quelle der Fruchtbarkeit in ein Ey/ oderin die Saamen⸗ Brut gelangen moͤge.*)So viel wels man, daß die Fruchtbarkeitaus Vermiſchung zweyer Thiere erfolget,des Männleins und des Weibleins. AlleThiere, ſo Fuͤſſe, Floſſen, oder Fluͤgel ha-ben, und frey von einem Orte zum anderngehen, ſind gemeiniglich in zwey Geſchlechtegetheilet, damit die Jungen einer gedoppel-ten Vorſorge genieſſen. Hingegen ſind dieThiere, ſo Zeit Lebens an einem einigen Ortebleiben, beederley Geſchlechtes zugleich, undbringen Junge, die ihnen gleich ſehen, ohnedaß eines die Gemeinſchafft des andern be-gehre. Dergleichen ſind die Patellaͤ, Meer-Ohren, und viele andere Muscheln. Der-gleichen ſind auf der Erde vielleicht dieBaum Wanzen auf den ef li ant 99 f. un
Y Nan kan die Strittip keiten der Herren Leu-wenhcek, Andry und Vallisneri nachſehen.