722 Gebrauch
mern und genau übereinander legen. DieAugen, ſowohl diejenigen, worinnen die e-ſte ſtecken, als dieſengen, ſo Bluͤthen undFruͤchte bringen, ſind mit gleicher Sorg/falt uͤberkleidet, weil man aus ihnen neuePflanzen zu hoffen hat. 112Jed wedes iſt, ſo zu ſagen, in Windeln eingetdickelt/ oder mit einer Scheide uͤberzo-gen, ſo ordentlicher Weiſe aus vielen klei-nen Blaͤttern beſtehet, davon eines uͤberdem andern lieget, wie Schuppen; alſo/daß ſie nachgeben und ſich erweitern koͤn-nen, wenn das Pflaͤnzlein in ihnen waͤch-ſet/ ohne daß ſie es durch eine allzugaͤhe Er-Iffnung in Gefahr ſetzeten. Viele von dieſenUberzuͤgen ſind inwendig mit einem wollich“ten Zeuge oͤder mit zarten Pflaumen gefüt-tert/ welches die Kaͤlte verhindert einzudrin-gen. Andere ſind mit einem Harze uͤber-zogen, ſo die Feuchtigkeit der Lufft abhält:Die meiſten von dieſen erſtern Blaͤtternoder Überzuͤgen verwelcken, wenn dasStaͤmmlein, der Aſt, oder die Frucht ihreDienſte nicht mehr bedarf. fDie Frucht, oder das Saamen⸗ Kornſo uns vielen Nutzen ſchafft„und die Pflan-zen⸗ Arten ſamtlich erhaͤlt, hat uͤberall dasKennzeichen an ſich/ daß es in einerley undeiner einzigen Werkſtatt verfertiget ſen Esiſt wohl wahr, daß einige Arten ihre Fade,lein und die Haͤuptlein, woraus der 7
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