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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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2 des Schauplatzes. 661dieſe leuchtenden Kugeln und zwiſchen unsgeſetzet hat, damit ihre Gegenwart ihn inBewegung ſetzen/ und er uns ihr Anſchauenverſchaffen moͤchte, iſt allezeit vorhanden,ſie moͤgen in ihn wuͤrken oder nicht. Moſeshat alſo geredet, ſowohl wie es die Wahr-heit, als wie es unſere Umſtaͤnde erforder-ten, da er uns lehrte, GOtt, und nicht dieSonne, ſey der Urheber des Lichts: Dieſesſey von ſeinem allmaͤchtigen Willen ausge-floſſen, ehe eine Sonne da war, die es kun-te auf einem Theil der Erde ſcheinen laſſen,und ehe ein Mond da war, der es auf dieandere Selte zuruck werfen kunte.

Was uns Moſes von Scheldung deruntern und obern Waſſer lehret, wird ebenſo wohl durch die kaͤgliche Erfahrung be-kraͤfftiget. Jedes Waſſer verliehret in freyerLufft einen Theil ſeiner Menge durch dieAusduͤnſtung. Innerhalb eines Tages ge-het eines Daumens hoch und druͤber, beyheiſſem Sonnenſcheine, hinweg. Hierauskan man die Menge Waſſers beurtheilen,ſo taͤglich von der ungeheuren Meeres⸗Flaͤ-che aufſteiget. Die Ausduͤnſtung iſt in denlangen Sommer⸗Tagen am ſtaͤrkeſten, zuwelcher Zelt man ſie am wenigſten wahr-nimmt. Dieſes Waſſer vereiniget ſich obenin der Lufft mit demjenigen, was ſchon zu-vor daſelbſt war. Alſo iſt wuͤrklich und be-ſtaͤndig ein Gewaͤſſet uͤber uns vorhanden,

III. Theil, Nn bbſchon