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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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562 SGebrauch

5——obſchon die Verduͤnnung es auseinandertreibet und uns verhindert es zu ſehen: Daauch die Lufft es in einer weit groſſern Hoͤ-he ſchwebend erhaͤlt, als die Voͤgel ſich imFlug erheben koͤnnen, ſo kan man es mit

Recht das obere oder himmliſche Gewaͤſ-

ſer benennen.

Die Geſchichte des Moſis ſtellet uns an-faͤnglich die Erde vor, wie ſie von dem Ab-grund der Waſſer ganz bedecket war, undin ſelbigem verborgen lag. Hernach zeigeter ſie uns undedecket/ nachdem die unternWaſſer in die, fur ſie zubereſteten Hoͤhlenadgelauffen und der andere Theil des Ge-

waͤſſers empor geſtiegen geweſen, vermittelſt

der Aus duͤnſtung, die ſelbiges ſehr hoch aus-einander geſtreuet, ſo bald das Feuer oderdas Licht geſchaffen worden, welches bee-des einerley iſt, wie man erweiſen kan.GOtt allein kennet die Hoͤhe und die Men-ge dieſes verdͤnneten Gewaͤſſers; was aberihre Würklichkeit betrifft, ſo iſt ſelbige durchunzwelſelbare Proben beſtaͤttiget. Wir fin-den alſo, ſowohl in der Erzehlung der heiligenSchrifft, als in der Natur, ein zweytesMeer über unſern Haͤuptern, das in demweiten Raume des Himmels flieſſet, undder Hand Gottes zu einem Werkzeuge derFruchtbarkeit oder der Verwuͤſtung derMildigkeit oder der Rache, dienet.

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