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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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ſichte ſich nicht zeigte als nach Endigung(*)des Gewitters, ſo wurde es zu einen natuͤr-lichen Zeichen, welches deſſen baldiges Auf-

hoͤren verkuͤndigte. Es war ein Friedens-

Pfand vor die Menſchen. Da die Aus-leger der H. Schrifft in der gemeinen Mey-nung ſtehen, der Regenbogen ſey eben ſo alt,als die Erde ſelbſten, ſo bekuͤmmern ſie ſichum Gruͤnde, dasjenige zu vertheidigen, wasMoſes von dem Gebrauche dieſer Lufft⸗Er-ſcheinung meldet. Allein hier iſt keine Ver-theidigung vonnoͤthen. Man ſiehet, daß

Moſes den Regenbogen, als etwas neues

vorſtellet. War der Regenbogen vorherounbekannt, ſo war es der Regen gleichfalls:Und, wenn in der erſten Welt weder Re-gen noch Sturm⸗Wetter geweſen; ſo komtunſere Muthmaſſung der Wahrheit ſehr

nahe. 78 8 0Iſt ſie in Wahrheit gut gegruͤndet, und

die Ober⸗Flaͤche der alten Erde durch ein.

allgemeines Erdbeben ganz unordentlich zer-fallenz ſo muß man in der ganzen Natur Spu-

ren

——

(* Der Regenbogen entſtehet aus denjenigenSonnenſtrahlen, ſo auf denen aus einer Wol-ke fallenden Regen⸗Troͤpflein gebrochen undreflectirt werden; alſo, daß ſie das Auge be-ruͤhren, das zwiſchen der Sonne und denTroͤpflein ſtehet. Andere Augen ſehen wie-der einen andern Regenbogen, jedwedes den

fſeinigen. 5