Des Schauplatzes. 579
ren einem Werke finden, daß auf zwey-mahle verfertiget worden; oder man mußvielmehr noch die Structur der erſtenSchoͤpfung wahrnehmen; ich meyne, dieverſchiedenen Lagen von Mergel, Sand,Thon und andern mit ſo groſſer Klugheitund Kunſt hergebreiteten Materien; jedochalles beſchaͤdiget, gebogen, an vielen Ortenzerſprungen, und alſo beſchaffen, daß mannoch Spuhren von der Veraͤnderung wahr-nimmt, welche die Goͤttliche Gerechtigkeitmit ihnen vorgenommen hat..
1.) Weil die Ober⸗Flaͤche der Kugelaus Erde, die ſich leicht zerreiben laͤſſet, undaus langen Lagen von Steinen beſtunde;ſo muſte die leichte Erde bey dem allgemei-men Stoß etwas fortrollen, und ſich aneinigen Orten wie Pyramiden aufhaͤuffen/wie bey aller Erde geſchicht, die man hin-wirfft. Dahingegen muſten die Stein-Klumpen, weil ſie ſich ungerne beugen,zerſpringen; an vielen Orten hauffen⸗weiſebeyſammen, an andern, gegen den Hori-zont geneigt, oder mit ſelbigem gleichlauf-fend, liegen; nachdem die Natur und Ei-genſchafft der Erde beſchaffen war, ſo ſieunterſtuͤzte. Alles dieſes findet ſich ganzgenau alſo. Allenthalben zeigen ſich ganzeReihen von Bergen, davon die hoͤchſtenlauter zerbrochene und an den Seiten vonErde entbloͤſſete Felſen⸗Stuͤcke ſind. Al-
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