Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
Seite
580
JPEG-Download
 

5 SGebrauch 8lenthalben findet man an der Abhaͤnge detBerge, groſſe Schichten von Steinen/ wel-

che ſich ganz deutlich nach beſagter Abhaͤn-

ge richten. Dieſe Steine ſind noch vor derSuͤnd ⸗Fluth angeleget worden, durchWaſſer⸗Stroͤme und Sand, der ſich ganzgleich und eben ſezte. Woher kommt alſo,ſonſten, daß wir ſie heutiges Tages ſo ab-haͤngig fortſtreichen ſehen, als daher, daßdas Erdreich/ worauf ſie lagen/ unter ihnengewichen ift, und eine abhaͤngige Geſtaltangenommen hat? Man findet aller Orten,daß die Stein⸗Lagen auf ebenem Felde nichtſo abhaͤngig fortlauffen; entweder weil vie-ie erſt ſeit der Suͤnd⸗Fluth durch den Lauffdes Waſſers entſtanden, oder weil benann-te Lagen auf einem horizontalen oder Waſ-ſer⸗ rechten Erdreiche angelegt geweſen-Aber gemeiniglich laufft das Erdreich derEbenen ſelber/ allmaͤhlig biß an den Grunddes Meeres immer mehr und mehr abhaͤn-gig fort, wie man durch das Senkbley er-faͤhret. In allen Inſuln iſt ohngefaͤhr inder Mitte das Erdreich an meiſten erha-ben, von da an es immer niedriger wird,biß an das Meer, ja auch in dieſem nimmtes allmaͤhlich ab; welches ein wahrhaffti-ges Kennzeichen von der Einſtuͤrzung desErdreichs iſt. Auf dieſe Weiſe wird ganzItalien von dem Appenniniſchen Gebuͤrgedurchſtrichen/ von deſſen Fuſſe an Fa

d-

e