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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Allein wir muͤſſen die uns zugewen-dete Wohlthaten keinesweges ſo gerin-ge ſchaͤzen, noch ſie fuͤr weiter nichts,als fuͤr einen vergaͤnglichen Zeitvertreib,halten: Es waͤre eine heuchleriſche De-muth, oder eine ſtraͤfliche Undankbar-keit, wenn wir unſere wuͤrkliche Gluͤck-ſeligkeit nicht wiſſen wollten. Die Na-tur iſt keinesweges nur ein ſchoͤnesSchauſpiel, oder eine bloſſe Ergoͤtzlich-keit fuͤr einen einigen Tag. Sie iſt einreiches Erbgut, in deſſen Beſitze ſich derMenſch ſeit langer Zeit befindet. Ergenieſſet den Anblick der Geſtirne undder Einrichtung des Weltgebaͤudes:Er beſitzet die Schaͤtze der Erde, undalles, was ſie hervorbringt. Ja es ſchei-net, als ob ihn G Ott zu einer weit wich-tigern Verrichtung beſtimme, als zumbloſen Anſehen und Genieſſen ſeinerWerke. Er hat ſolche nicht nur demGenuſſe, ſondern auch der Herrſchafft,des Menſchen unterwuͤrfig gemacht. Inder That iſt auch die Kugel worauf erwohnet, mit den Fruͤchten ſeines Fleiſ-ſes, und mit der Arbeit ſeiner Hande,angefuͤllet; Seiner Beſchaͤfftigung mußman es zuſchreiben, daß die ganze Er-de Nutzen bringt.

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