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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Erſte Unterredung. 3

gen nicht das geringſte Verlangen darnach. Der Be-Alle dieſe Zubereitungen ſind nicht nur ver⸗ ruff desgeblich, weil kein Einwohner da iſt, wel⸗-Men-cher ihre Trefflichkeit erkennet, und ſie ge- Wen.brauchen will; ſondern es iſt auch in derganzen Natur weder Vernunft, nochDankbarkeit anzutreffen. Wiewohl esſcheinet, als ob die Thiere einige Unter-ſcheidungs⸗Krafft beſaͤſſen; ſo vermoͤgen ſiedoch weiter nichts, als ihre Nahrung zu er-kennen, keinesweges aber die Hand, wel-che ihnen dieſelbige mittheilet: Der Urhe-ber ſo vieler Wohlthaten wird alſo wedergelobet, noch ihme davor Dank geſaget.Die Welt befindet ſich in einem Zuſtandeder Unvollkommenheit, weil die Anſtaltfehlet, alle ihre Guͤter zu gebrauchen, unddie Gottesfurcht, dem Schoͤpfer davor zudanken. N

Laſſet uns den Menſchen machen,ein Bild, das uns gleich ſey, ſagte hier-auf der HErr, und der Menſch ſoll herr-ſchen uͤber die Fiſche im Meer, uͤber dieVoͤgel des Himmels, uͤber den Er dbo-den und alles, was darauf kreucht.Nunmehro hat die Erde einen HErrn, unddieſer iſt das Bild des Allmaͤchtigen, weiler zu ſeinem Statthalter geſetzet iſt.

Dieſe Wahrheit, deren Umfang undFolgen wir uns bemuͤhen wollen deutlichzu machen, iſt auch unter den Heyden ſelbſtnicht erloſchen, 1 der Melo

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