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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Fweyte Unterredung. 21ſteht es denn mit der Aus fuͤhrung dieſer

prächtigen Verheiſſungen? Was vor Ein⸗ Ser

licht und Nutzen haben wir daraus ge-

ſchoͤpfft? Die Ausdehnung, davon Carte, Je

ſius ſo viel Weſens macht, vermiſcht denCoͤrper mit dem Raume. Was vor einUnterſcheid iſt aber zwiſchen beeden? Ver-muthlich ein eben ſo groſſer, als zwiſcheneinem Coͤrper und einem Nichts. Malbran-che fand eine entzuͤckende Klarheit in ſei-ner verſtaͤndlichen Ausdehnung. Anderehingegen, befinden ſie gewaltig finſter.Vor dem Carteſius und Malbranche wuſteman ſehr wohl, daß auf die Gedanken derSeele, gewiſſe Bewegungen im Coͤrperfolgen, ingleichen, daß auf die Veraͤnde-rungen im Coͤrper auch einige Gedankenin der Seele erfolgen. Earteſius und Mal-branche behaupteten, man verſtuͤnde dieſeSache nicht, ſondern man muͤſſe ſich vor-ſtellen, es beſtehe dieſe Gemeinſchaft desLeibes mit der Seele, durch einen ausdruͤk-lichen Befehl des Schoͤpfers, und kraffteines gleich anfaͤnglich von ihme feſtgeſtell-ten Geſezes. Dieſes Wort: Geſez, warvor ihrer Zeit nicht uͤblich. Aber jedermannwuſte ſchon, daß die Gedanken der Seeleund die Bewegungen des Lelbes deswegenaufeinander folgen, weil es GOtt alſo ver-ordnet hatte. Hat uns nun die ſes Geſetzetwas anderes gelehret, als ein bloſſes

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