Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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32 Schauplatz der Natur.

——————Die t Haupt ist also augeuſcheinlich zum herr-Herr; ſchen gemacht, weil keine andere Sacheſchaft auſſer ihm faͤhig iſt, mit der ganzen Welt

Men eine Gemeinſchafft zu unterhalten.ſchen. Die Bewegungen der Thiere ſind beyEigen, jedweder Art in eine zimlich geringe Zahlſchaft der eingeſchraͤnket, und alſo immer beynahe diemenſchli⸗ vorigen, weil ſie ihre Handlungen immerchen Bewe⸗auf einerley und ihnen eigene Weiſe anſtel-gungen. len. Aber die Bewegungen und Hand-lungen des Menſchen ſind unzaͤhlig, weil ſel-ne Klugheit und ſeine Verrichtungen ſich

uͤber alles erſtrecken ſollen.

Muͤſte der Menſch, gleich den vierfuͤſſi-gen Thieren, ſich mit den Haͤnden eben ſo-wohl, als mit den Fuͤſſen auf diegerde ſtuͤtzen/ſo verloͤhre er in demſelbigen Augenblickedie Vielfaͤltigkeit ſeiner Handlungen. Erwaͤre nicht mehr im Stande zu befehlen;Er haͤtte das Vermoͤgen nicht mehr, die Er-de mit einer Menge kͤnſtlicher Werke auszuſchmuͤcken; Er muͤſte deſſelbigen ſo langeberaubet leben, biß er die Geſchicklichkelwieder bekaͤme, welche ihm die gerade Stellung ſeines Leibes, und die Freyheit ſeinelHande beyleget:

Doch an ſtatt ihn zu erniedrigen, und behden ubrigen Thieren auf der Erde herumkriechen zu laſſen, ſolle er lieber ſich biß in delHimmel erheben, und aus ſeldigem uͤber al,les herrſchen. Wir wollen ſetzen, ſeine.