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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dritte Unterredung. 41

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Die Bequemlichkeit alles anzuordnen, Dieund in ſeinen Handlungen nach Erforde- Zerr-rung der Umſtaͤnde abzuwechſeln, iſt alſo ſchaßftder erſte Vortheil, den der Menſch aus der 7 8edlen Stellung ſeines Leibes hat. Alleindas Verhaͤltniß ſeiner Leibes⸗Groͤſſe zu de⸗ Das Ver,nen um ihn befindlichen Sachen, iſt vor 15 aihn eine neue Quelle der Bequemlichkeit, bes, Gröſ-uͤber alles zu herrſchen. Waͤre er nicht ſe gegengroͤſſer, als ein Kind, ſo vermoͤchte er das⸗ andre Sa-ſenige nicht zu verarbeiten, was ihm ſeine chen.Laͤndereyen tragen, ja er waͤre nicht ein-mahl im Stande, daſſelbige es einzuſam-meln. Waͤre er ein Rieſe, ſo muͤſte erMangel leiden, und ſeine Beduͤrfniſſe waͤ-ren groͤſſer, als ſeine Einkuͤnfte.

Er darf andere Thiere wegen ihrer Ge-ſchwindigkeit nicht beneiden, denn entwe-der muͤſſen ſie dieſelbe zu ſeinem Dienſtegebrauchen, oder Wind und Waſſer ſchaf-fen ihm Fluͤgel, die ihn um die ganze Erd-Kugel fuͤhren. Er wuͤnſcht ſich keine brei-tere Schultern, damit er ſchwehrere Laſtentragen koͤnne. Dieſen Ruhm uͤberlaͤſſet erſeinem Haus⸗Geſinde, als zum Beyſpieledem Pferde, dem Ochſen, dem Cameeleund dem Elephanten. Er beklagt ſich nicht,daß er keine Klauen habe, wie der Loͤwe,oder keine Hau⸗Zaͤhne, wie das wildeSchwein. Dem Koͤnige der Natur iſt esbeſſer anſtaͤndig, daß er unbewaffnet ge-

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