DieSerr-Faß
esMen-ſchen.
52 Schauplatz der Natur.
ter, vervielfaͤltigen. Sodann welzet erdie groͤſten Marmorſtuͤcke weg, oderſchiebet einen Hauffen Baͤume vor ſichher, die er abgehauen hat. Wird dieſerArm, welcher an ſich ſelbſt ſchon hefftigeStreiche verſetzet, und durch ſeine geballteFauſt die allererſte Vorſtellung von allenHaͤmmern machte, noch mit einer Axtoder Keule bewaffnet, ſo ſtuͤrzet er einenOchſen mit einem einigen Streiche zu Bo-den. Er faͤllet die dicken Eichen, er wirfft ſievom Gebuͤrge herab, und bringt ſie nachſeiner Wohnung oder in ſeinen Weingar-ten, oder an das Ufer eines Fluſſes, nach-dem er noͤthig hat, ſich ein Dach, eineKelter oder ein Schiff zu bereiten.
Die Hand des Menſchen kan zwarFeuer und Waſſer an einen andern Ortbringen, die Erde aufgraben, Holz, Stei-ne und alle uͤbrige Coͤrper ergreifen. Jedochalle dieſe Verrichtungen nimmt ſie nur inkleinen vor; zuweilen auch mit Schaden,und mit Gefahr, verletzet oder verdranntzu werden. Indem alſo der Meaſch nundie Vortheile erwog, die ihm ſeine Pandverſchaffet, und zugleich die vielfaͤlige Ge-fahr betrachtete/ worein ſie ſich wagen mu-
e/ ſo fiel er auf die Gedanken, ihre Stel-
e durch etwas anders zu erſetzen DieLoͤffel, die Zangen, die Klammern, dieSchaufeln, die Hauen, die Gabeln 18