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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dritte Unterredung. 51

ſo kan er darein allerley Fluͤſſige Materien, Dieals in eine Schale, faſſen, und ſo gut, als Zerr-in einem Löffel, anders wohin bringen. ſchafft

Beuget er die Finger oder ſchlieſſet ſie an den-einander, ſo macht er Haacken, Klam⸗ſchen.mern und Zangen daraus. Breiten ſichbeede Arme aus, ſo ſtellete ſie eine Wagevor; Verkuͤrzet ſich einer von beeden, um ei-ne Laſt zu heben, ſo ſtrecket ſich der andere ſo-gleich gegen uͤber aus, macht das Gleichge-wichte, und erſetzet, gleich einer Schnellwage,den Abgang der Schwehre, durch die Laͤngedes Wagbalkens.

Jedoch, wir entziehen dem Arme undder Hand den gebuͤhrenden Ruhm, wennwir ihre Dienſte mit den Dienſten unſerergewoͤhlichen Werkzeuge vergleichen. Nachder genaueſten Wahrheit iſt der Arm dasModel und die Seele aller Werkzeuge.Die Seele davon iſt er, weil die Voll-kommenheit ihrer Wuͤrkung allezeit aufdem Arme oder auf der Hand beruhet,welche ſie regieret; Das Model davon iſter: Weil ſie alle miteinander nur ſuchenſeine Eigenſchafften nachzuahmen, oder ſol-che zu verſtaͤrken. Dieſer Arm, welchereinen Stein oder ein Stuͤck Holz emporhebt, indem er ſich ſteif ausſtrecket, hat denerſten Begriff von einem Hebebaum er-wecket. Wenn er dieſen ergreifft, ſo ver-aͤngert er gleichſam ſich ſelber. 501 kan ſich. ja noch l 7

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