4 Schauplatz der Natur.
Die hin, wo er will. Das Eiſen und alle Me-err⸗ talle beugen ſich nach ſeinem Willen. ErHafft bezwinget die Haͤrte der Steine und desNren⸗ Marmors. Er drehet ſie, wie weichesſchen. Wachs, es ſey nun, daß er ein Gewoͤlbeaus ihnen mache, um die beeden Ufer ei-nes breiten Fluſſes miteinander zu vereini-gen; oder, daß er ſie zu einer Treppekruͤmme, damit der Menſch den Zuganghabe zu allem, was in ſeinem Hauſe iſt;oder, daß er ſie neben und nach einanderDie in eine Reihe lege, die von Rom biß nachAppiſche Brindiſi ſich erſtrecket, damit er durchStroſſe. Suͤmpfe und Moraͤſte einen Weg verfer-tige, welcher dem Eiſen an Dauerhafftig-keit nicht weichet, und uͤber zweytauſendJahre noch im Stande iſt gebraucht zuwerden.(*)
Vielleicht aber iſt die Hand des Men-ſchen nur ſodann in ihren Unternehmun-gen gluͤcklich, wenn ſie mit unbelebtenSachen zu thun hat. Was vor Wider-ſpenſtigkeit erfaͤhret ſie nicht bey den Thie-ren? Dieſe Witderſpenſtigkeit gereichetihr keinesweges zur Schande, ſondern er-hoͤhet vielmehr ihre Schaͤtzbarkeit auf eineungemeine Weiſe. Die Haͤrte und dieSchwere des Marmors oder der Metallenhaben niemahls der Hand zum Schimpf
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% S. Miſſons Reiſe durch Italien.