Dritte Unterredung. 5
vor ein Recht ſollten wir haben, das Ihri⸗ Diee wegzunehmen? Das Land liegt alſo Zerr-uſſtg und bewaͤchſet mit Diſteln. Un⸗ eſüͤdnung und Verwirrung machen eigen rien,lor elenden Wohnplatz aus der Erde. Da ſchen.ſt weder Fleiß, noch Anſtalt; Man ber⸗.mag nichts mit einiger Sicherheit zu beſi⸗ 5ah, weil die Gemeinſchafft aller GuͤterPlatz hat: und zu Folge der neuen Ein-f achtung iſt der Menſch gluͤcklich genug wenne mit dem Schweine Eicheln friſſet.0 Wenn alſo der Menſch nicht von Ei-deln, ja auch nicht vom Brod alleine, le-gegh, ſondern von allem Guten, das GOttkeſchafßen hat: ſo maſſet er ſich dadurchnieder fremden Sache an; ſondern er ge-lee was ihm GoOtt beſcheeret.. GOttben ſowohl Urheber von den Gerecht-dä en des Menſchen, als von ſeinen Be-elfen Nicht nur von denen, die ſei-bab tand der Unſchuld wuͤrden begleitetwen, ſondern auch von denen, die ſeinemſhiceborſam zur Strafe dienen. GOttü wat ihn auf die Welt nackend und unbe-Zuffet, dem Hunger und Durſte, denbabelen und Krankheiten unterworfen: hierihm d wir ſeine Beduͤrfniſſe. Allein er hatwas 10 Zinnen gegeben, damſt er das,erkennen nuͤtzlich iſt, ohne Weitlaͤufftigkeltnunft d. und nicht noͤthig habe ſeine Ver-eswegen um Rath zu fragen, 2
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