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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dritte Unterredung. 87

che iſt, ſo ſind ſie mit einen noch viel haͤr⸗ Dietern Schmelz uͤberzogen, der nicht nur die Zerr-Schoͤnheit des Mundes, durch ſeine ſhafftWeiſſe vermehret, ſondern auch dieſe koſt⸗ Irenbare Werkzeuge durch ſeine Dauerhaff⸗ ſchen.tigkeit vortreflich bewahret/ daß ſie wederdurch harte Speiſen abgenuͤzet, noch vonſtarken Getraͤnke zerfreſſen werden.

Die Schneide⸗Zaͤhne nehmen den foͤr⸗ Diederſten Platz ein, in der Anzahl von vie⸗Schnei-ren, oder vielmehr von achten, weil ſie in de⸗Zaͤhnezweyen Kinnbacken, und alſo in zwey Rei-hen vertheilet ſtehen. Sie ſind untenzugeſpitzet, wie ein Keil, und oben ſcharff,wie ein Meſſer, damit ſie dasjenige zer-ſchneiden, was der Mund faſſen undzwiſchen ſie bringen kan. 9

Die beeden Augen- Zaͤhne, ſo neben„ due 1den vorhergehenden, auf jedweder Seite el⸗ Zähne.ner, ſtehen, ſind etwas runder und ſptzi-ger, und dienen daher das Fleiſch undandere derbe Speiſen groͤblich zu zer-ſtuͤcken.

Alle die ubrigen Zaͤhne, die zuweilen Dieſechzehn, gemeiniglich aber achtzehn biß Packenzwanzig, an der Zahl betragen, ſind viel ahne.breiter, und zwar um deſto mehr, je wel-ter ſie hinten gegen dem Schlunde zu ſte-hen. Sie ſind deswegen breit, und ſtehenperpendicular uͤbereinander, damit mandie Speiſen zermalmen kan. Sie kom-

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