Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
Seite
108
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Dieerr-chafftdesMen-ſchen.

108 Schauplatz; der Natur.

VVTerfahren, daß dieſe Frucht mehr Oel, mehrSalz, mehr Erde, oder ſonſt mehr gewiſſePrincipia bey ſich haben muͤſſe, als elne an-dere Frucht: wiewohl ihre Vernunfft auchdieſe Erkaͤntniß dem Auge und der Hand zudanken hat. Aber den Geſchmack werdenſie eben ſo wenig/ als wir, auf eine andereWeiſe erfahren als vermittelſt des Sinnes,dem dieſe Unterſuchung anbefohlen iſt.Dasjenige, was nach geſchehener 1ung

ſondere, weil er aus dem Grunde verſtand,wie man es anfangen muͤſſe, daß ein kand em-vor komme? und weil er hiezu die deutlichſtenund nuͤtzlichſten Anſchlaͤge gab, welche die Er-fahrung allezeit beſtaͤttigt hat. Er drangauf Anlegung der Manufacturen, auf Versbeſſerung des Handels und der Landwirth-ſchafft, und zeigte augenſcheinlich, wie es zumachen, und was vor Nutzen daraus erfolgenmuͤſſe. Er lies ſich keine Muͤbe, Reiſen nochKoſten dauern, ſeinen Landsleuten die Augenin dieſem Stuͤcke zu oͤfnen, ohnerachtet er vorſeine Perſon nicht den geringſten Nutzen da-von zog, vielmehr beſtaͤndig mit Neid, Miß-gunſt, Unwiſſenheit und thoͤrichten Vorur-theilen derjenigen kaͤmpfen muſte, die es ttef-lich zu verſtehen meynten. Unterdeſſenſchaffte doch ſein Bemuͤhen mit der Zeit Nu-tzen, und Frankreich hingegen, wiewohl un-ſchuldiger Weiſe, Schaden. Übrigens wa-re ſein uneigennuͤtziges Verfahren, und ſeineSchrifften, denenjenigen Herren ſehr nuͤtzlichund noͤthig zu betrachten, welche die Cameral-Wiſſenſchafft blos aus dem ein mahl eins undeinſeitigem Vortheile herleiten wollen.