DieSerr-ſchaft
desMen-ſchen.
120 Schaupiag der Natur
mit heuſammen Rathe und noͤthtiger Ex-inerrung unaufhörlich unterſtuͤſen. TinWeltweiſer, der den Menſchen uͤber ſelnenStand erhoͤhen will, mag vielleicht dar-uͤber murren: Aber ein beſcheidenes Ge—müthe, das die Rechte und die Grenzender Vernunfft kennet, geſtehet aufrichligund mit vſelen Dancke, daß die Sinnen, ohn-erachtet ihrer eingeſchraͤnckten pedennoch die Grund⸗Saͤulen der menſchli-cher Herrſchafft, ja auch die Werkzeugeſind, wodurch G Ott den Menſchen zur.ewigen Gluͤckſeeligkelt beruffet.
Die Herrſchafft des
MenſchenAus ſeinen Ergoͤtzungen bewieſen
Fuͤnfte Unterredung.
Wir haben dieſen Augenblick geſehen,8 daß der Menſch, durch die vereinig-te Kraͤfften ſeiner Sinnen und ſeiner Ver-nunfft, eine Herrſchafft ausuͤbet, die in der
That allgemein, und ein Ebenbild der Herr-
ſchafft GOttes iſt. Koͤnnen wir aber von
ſeinen Ergoͤtzungen ein gleiches behaupten?
Wir wollen ſie nacheinander durchgehen:ſo werden wir befinden, daß ſie Reifen2*.** 3 1