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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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DieKerr,ſchafftMenzſchen.

124 Schauplatz der Natur.die Narrheit nicht treiben, als weim mandas gegenwaͤrtige Leben nicht genieſſen, unddabey kein kuͤnftiges glauben wollte. EinDeiſte weiß ſelber nicht, weder was er ausſeiner eignen Perſon machen ſolle, nochwas er will, noch was er nicht will. Zwar-wie koͤnnte er das wiſſen, da er ſeine Ver-nunft nicht dazu gebrauchet, wozu ſie ge—ſchickt iſt, da er ſie will zum Lehrer beſtel-len, ehe ſie ſelbſt etwas gelernet hat? Wirunſeres Ortes wollen einen andern Weg,vor uns nehmen, und das Vergnuͤgen durchHuͤlfe derjenigen Begriffe beurtheilen, diewir in der Natur, in der Erfahrung und0 A5. geoffenbahrten Religion, gegruͤndetnden. i

Das Vergnuͤgen gereicht dem Menſchenkeinesweges zur Schande, weil es ein Werkdes Schoͤpfers iſt; Noch weniger macht esihn ſtraffdar, weil es aus der Quelle allerVollkommenheit herflieſſet. Die Gewalt,ſo dem Stadthalter eines Landes anver-trauet wird, kan ihm zwar Gelegenheit ge-ben, viel uͤbels zu thun und groſſe Gewalt-thaͤtigkeit auszuuͤben: Unterdeſſen aberbringt ihm ſein Amt an ſich ſelbſt keineSchande: Er macht ſich bloß durch denMitzbrauch deſſelbigen veraͤchtlich. Aufgleiche Weiſe ſind auch die Ergoͤtzungenein Merkmahl von dem begluͤckten Zuſtan-de des Menſchen, ſo lange als man ſie 45er