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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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ſchen.

Auchnicht dieRicht-ſchnurſeinerHand-lungen.

132 Schauplatz der Natur.

cket man eine Menge ungluͤckſeeliger Per-

ſonen, welche die ungleiche Vertheilung

ſeiner Einkuͤnfte in einen armſeeligen Zu-ſtand ſetzet. Hingegen die Gottesfurcht

handelt allezeit vernuͤnftig und nuͤtzlich; al-

dienen; Aber gehet man weiter, ſo erbli-

les, was ſie vornimmt, zielet auf das ge-

meine Beſte und auf deſſen Beförderung.Indem ſie alles mit kluger Maͤſſigkeit ge-

nieſſet/ oder auch den Gebrauch einiger

Sachen gar unterlaͤſſet, ſo faͤllet ſie nieman-den ſchaͤdlich: denn was ſie auf dieſer Sei-te erſpahret, das wendet ſie auf einer an-

dern zur Unterſtuͤtzung des Beduͤrftigen an;

Alſo iſt ſie im Stande unzaͤhlig viel Gutes

zu ſtifften, wozu die thoͤrichten Ausgaben

der Verſchwendung keine Mittel uͤbriglaſſen.

Gleichwie die Ergoͤtzlichkeiten nichtder Endzweck der menſchlichen Handlun-

gen ſind, alſo dienen ſie auch noch vielwe-

niger zu einer Richtſchnur derſelbigen.Sie ſtifften im Gegentheile nur eitel Scha-den und Ungluͤck, wenn ſie nicht gehoͤrſg ab-gemeſſen und eingeſchraͤnket werden. Dennum dieſer Urſache willen iſt ihnen eine Re-gel vorgeſchrieben, damit ſie die Abſichterreichen koͤnnen, wozu ſie GOtt geordnethat. Überſchreiten ſie ſelbige, ſo gehetalles zu Grunde. 5

Der Menſch wird ſtrafbar, indem 15ek,