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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Siebende Unterredung. 141

benebſt der Empfindungs⸗Krafft und dem DieVermoͤgen ſeiner Gliedmaſſen, ſich uͤber⸗Serr-haupt auf alles erſtrecket, was die Erde ſchafftin ſich begreifft. Unterdeſſen kennen wir 1 85ſeine Herrſchafft bidhero nur noch aus dem ſchen.auſſerlichen: Wer haben ſonſt noch nie-mand geſehen, als die Bediente, ſo da zu be-ſtellet ſind ihm Rechnung abzulegen, Nach-richt zu ertheilen„oder ſeine Befehle zuvollziehen. Wir muͤſſen alſezu dem Re-genten ſelber kommen. Dieſes iſt die Seeledes Menſchen. Wir wollen aber nur beydemjenigen verbleiben, was von ihr zu wiſ-ſen moͤglich und nuͤzlich iſt.Alles, was auf Erden iſt, wird von demLeibe des Menſchen angewendet und ver-waltet. Allein dieſer Leib nimt ſeine Ver-richtungen nach dem Willen der Seele vor,welche folglich den Oberſten Befehlsha-ber vorſtellet. Ein Koͤnig iſt in der Thatkeiner, und heiſſet nur dem Namen nach,Koͤnig, wenn er die Gewalt nicht hat, ſei-ne Befehle in Anſehen zu bringen; wenner nicht verſtehet, was er anordnen will;und wenn er keine Freyheit beſtzet, die an-ſtaͤndigſten Mittel zu Errichtung ſeiner Ab-ſicht auszuwehlen. Soll demnach der Geiſtdes Menſchen ſeine Herrſchafft ausuͤben,ſo muß er eine hinlaͤngliche Krafft habenzu wuͤrcken, die ihm alles unterwirfft, wasdie Graͤnzen ſeines Reiches in ſich ſchlieſſen.Es darff ihm an Verſtande nicht 15a amit