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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Achte Unterredung. 155

ſchaffen ſern, wie ſie will, welche von dem DieGebluͤte ver das Gehirn abgeſchieden wird, Zerr-und welche dieſes in Stand ſetzet die Mus⸗ be ftkeln des Leibes in Bewegung zu bringen, men-und deren Abgang eine Mattigkeit in den ſchen.Gliedern, ja eine gaͤnzliche Ohnmacht ver-urſachet; So muß ſie doch unbegreiflichzart und duͤnne ſeyn, weil dem Gebluͤte ſowenig an ſeiner Menge abgeht, wenn ſieaus demſelbigen abgeſchieden wird. Un-terdeſſen, wenn dieſe Materie nur einen ſehrkleinen Raum, und vielleicht kaum einenPunct, durchlauffen hat, ſo hat das Beinbereits einen Raum von drey Schuhendurchſtrichen, oder die ganze Laſt des Lei-bes um einen Schritt weiter fortgebracht.Hier durchlaufft alſo die kleine Krafft einenkleinen Raum, und hingegen die groſſeKrafft durchlaufft einen groſſen Raum:Sobald die fluͤſſige Materſe Befehl erhal-ten hat zu flieſſen, ſo bald iſt auch der Be-fehl vollzogen, den der Arm erhalten hat,zu wuͤrken. Es iſt dem Arme nicht der ge-ringſte Aufſchub vergoͤnnet, damit er dieGeſchwindigkeit der fluͤſſigen Materie, durchden Widerſtand der Maſſa von den Mus-keln, vergleichen koͤnnte; Es wuͤrket alleszugleich, der Wille, die Lebens⸗Geiſter undder Arm. Hier zeigt ſich alſo eine Me-chanik, die ganz anderſt als gewoͤhnlich ein-gerichtet iſt, und worinn der Verſtand des

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