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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Eilfte Unterredung. 193

ruͤcke kehren; Wir wollen uns jezo Zeit Dieund Muͤhe nehmen, die ſchoͤnſten unter ſei- Herr-nen Erfindungen zu betrachten. Die ver⸗ ſchafftmeynte Wiſſenſchafften, die elngebldte Er Jen,kaͤntniß, das ſtolze Nachforſchen, alle an⸗ ſchen.gebliche Entdeckungen, welche fruchtlos ab-gelaufen, wollen wir bey Seite ſezen. Mitnoch groͤſſern Fleiſſe wollen wir uns vondem Dunſt⸗Kreyſe der unnuͤzen Metappyſik(*) entfernen, welche ſich das Recht an-maſſet alles zu beurtheilen, weil ſie alleszweifelhafftig machen kan. UnglüͤcklicheGeſchicklichkeit! welche nicht im Standeiſt, etwas anders vorzunehmen als allesin einander zu wirren, und die Hoheit desMenſchen ſo ſehr zu erniedrigen, daß erendlich, wie ein Vieh oder Ungeziefer, zu ei-nem veraͤchtlichen Einwohner eines Felſen—Loches oder einer Dachs⸗Grube wird.N 2 Wir

(τπν Der Herr Verfaſſer redet von derjenigen

Metaphyſick, die ihm bekant war, und alſo

in Frankreich im Schwange gehen mag. Es

iſt ſehr glaublich daß an ſolcher nicht viel

rares zu finden, wie man nur aus demje-

nigen ſiehet, was der Herr Verfaſſer ſelbſt

hin und wieder in dieſen Abhandlungen bey-

bringet. Die Metaphyſick, ſo, wie wir ſie in

Teutſchland der Scharfſinnigkeit des Frey-

herrn von Wolff zu dancken haben, iſt ein

ganz ander Werk, und die Haupt- Wiſſen-

ſchafft, worauf ſich die ubrigen alle gruͤnden,

und welche der Religion ſelbſt die Hand bietet,

keinesweges aber mit thoͤrichtem Zweifeln

und ertraumt en Hirngeſpinſten umgehet.