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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zwoͤlffte Unterredung. 199

den Staub, nichts deſtoweniger dieſe Ver-nunfft zum oberſten Richter aufwirfft, undihr die Macht beplegt, uaverbeſſerlich, Ur-thelle uͤber die Glaubens Lehren auszuſpre—chen, und zu beſtimmen, was uns GOttbefohlen habe, zu glauben, oder nicht.

Das Chriſtenthum und der Lebens Wan-del/ wozu eine dergleichen Logick die Richt-ſchnur abgiebt, mag nun ſo wunderlich her-auskommen, als man will; ſo begehre ichdoch kein ſchaͤrfers Urtheil daruͤber zu faͤl-len, als nur dieſes, die Logick des HerrnLocks ſey noch nicht von allem Wider-ſpruch frey, und eben ſo wenigſchlechterdingszu wiſſen noͤthig/ als die ubrigen. Alles, waswir gegenwaͤrtig ſuchen, das ſey eine ſolche

Welſe zu ſchlieſſen, die weder weitlaͤufftignoch dunckel ſeymichts deſtoweniger aberuns auf brauchbare, und ſo zu ſagen hand-grelfliche Wahrheiten fuͤhre, ſie moͤgen nun

unſere Geſchaͤffte, oder die Wiſſenſchafften,oder die Offenbahrung betreffen.

Uns ſind viele, zum Theil bereits ver-

ſtorbene, zm Theil noch lebende Perſonenbekannt, welche mit vieler Richtigkeit ge-urtheilet und in vielen Sachen es weit ge-bracht baben, ohne weder die von uns an—-geführte, noch einige andere Logicken erler-net zu haben. Man gehe und ſchreibe ei-nem Advocaten(*) der von dem ganzen1

brauch-bare Lo-gick.

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PI!!! ß(*) In Frankreich werden die Beweiß⸗Gruͤnde