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Schauplatz der Natur.Rathe bewundert wird, Regel und Me-
thoden vor, man verſuche dieſes bey einemKaufmanne, der ſich den Ruhm einer groſ-ſen Einſicht und Ehrlichkeit im Handel er-worben hat: Sie werden zur Antwort ge-ben, ſie koͤnten wohl gehen, ohne am Leit-Bande zu haͤngen. Sind denn aber dieſegeſchickte Koͤpfe, welche freymuͤthig geſtehen,daß ſie keine Logick verſtuͤnden, wuͤrcklichohne alle Methode? Weit gefehlt! Mankoͤnte vlelmehr die ſchoͤnſten Methoden undVernunfft,Lehren verfertigen, wenn manaus demjenigen, was ſie ſagen und vor-
neh-
der klagenden Partheyen vor Gericht, durchzierliche Reden, von den Advocaten vorge-tragen, welche ſich folglich ſehr auf die Be;redſamkeit legen. Im übrigen bleibt dieſesdoch wahr, wenn eine Rede gut ſeyn ſolle, ſomuß ein Ordnung in ihr ſeyn. JedwedeOrdnung aber hat ihre Regeln, wornach manſie beurtheilet. Wie koͤnte man denn wiſſen,ob der Ad vocat eine trefliche Rede gehaltenoder nicht, wenn es keine Regel gaͤbe„wor-nach ihre Treflichkeit ſich beurtheilen laͤſſet?Mancher lernetzwar etwas durch vieleubung,und ohne die Regel deutlich einzuſehen, wor-nach er ſich würcklich richtet: Alein die Er-kentniß der Regel, denebſt der Udung, bringtes viel weiter, als die leztere allen; Und mitErlaubniß des Herrn Verfaſſers zu ſagen, ſomerckt man allemahl zimlich ſtarẽ, wo es feh-le, wenn jemand raiſonniren will, der kei—-ne Regein verſteht. c