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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zwoͤlffte Unterredung. 201

. 1nehmen, Regeln(*) zoͤge. Alle diejeni⸗ 5 8gen, welche im Stande waren richtig zu bare Lo-dencken, und durch gute Überlegung ihre gick.Geſchaͤffte gluͤcklich auszufuͤhren, beſaſſeneine trefliche Logick. a e

Nach dieſer richtete Julius Caͤſar dieAusfuͤhrung ſeiner Anſchlaͤge ein, wogegendie uneinigen Gallier nichts vorzunehmenwuſten. Nach dieſer richtete Carl derWeiſe ſeine Anſtalten ein, und der vorſich-tige Turenne ſeine Feldzuͤge. Eben dieſeLogick bewog den ber uͤhmten Colbert, eine

gute

(*) Es hat auch die wahre Logick ihre Regeln or-dentlich zu dencken, und richtig zu ſchlieſſen,wuͤrcklich durch die Abſtraction bekommen.Wiewohl meines Wiſſens nichts aus derMethode, wornach die Franzoͤſiſchen Ad-vocaten ihre Sachen etwa vor Gerichte vor-tragen, noch aus der Weiſe, wie die Kauf-leute zu handeln pflegen, ſondern da, wounſtreitige Wahrheit in natuͤrlicher, das iſtin beſter Ordnung angetroffen wird, nem—lich aus der Arithmetie und Geometrie. Des-wegen kan man ſich auch ſicher darauf ver-laſſen, und ſie uͤberall mit Nuzen anbringen,Nur muß man ſich huͤten, daß man dieWahrheiten, die jeder Wiſſenſchafft eigen ſind,und die man folglich nur aus derſelbigen er-lernen kan, vor logicaliſche Regeln anſehe,wie einige thun, die brauchbareogicken ſchrei-ben wollen. Die Regeln der Vernunffts-Kunſt lehren nur, wie man die Wahrheiteneiner jeden Wiſſenſchafft recht einſehen, undnoch mehrere aus ihnen finden ſolle.