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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Jpwoͤlfft Unterredung. 205nen, das Gewiſſen, die Hofnung eines Die

beſſern Zuſtandes, und die unſchaͤzbare Ga⸗ brauch-de der Offenbahrung, ſind: ſo wird man bare 4wahrnehmen, G Ott habe alles nach die⸗ ick.ſer unveraͤnderlichen Abſicht eingerichtet,daß ein Menſch mit dem andern Umgangpflegen ſolle; ja, damit niemand trachtenmoͤge, ſich der Geſellſchafft zu entziehen,ſo habe er ſolche einem ſedweden ganz un-entbehrlich gemacht, ſowohl was die taͤg-liche Beduͤrfniſſe des Lebens betrifft, alsauch, was die Erkaͤntniß der brauchbarenund zur Gluͤckſeligkeit dienlichen Wahr-beiten angehet.Er laͤſſet uns in dem innerſten einesreinen Verſtandes die wichtigſte Wahr-heiten in einem ſchwachen Schimmer er-blicken; Er laͤſſet uns eine Begierde nachder Vollkommenheit empfinden; alles zudem Ende, damit wir uns nach einem hel-lern Lichte, und nach einer groͤſſern Gluͤck-ſeligkeit beſtreben moͤchten. Dieſes Lichtmuͤſſen wir in der Geſellſchafft ſuchen; indieſer werden wir den Weg finden, deruns in alle noͤthige Wahrheiten leitet. Da-mit wir auch um ſoviel deſtoweniger unsin unſere eigene Geſchicklichkeit verlleben,unſere eigene Einfaͤlle vor unvergleichlichhalten, vor uns alleine leben, und nichtsvornehmen moͤchten, was der Geſellſchafftvühich waͤre; So giebt er zu, daß wirTheil. O von