Diebrauch
224 Schauplatz der Natur.
gen des wahren Weges zur Gluͤckſelig-keit, auſſer aller Sorge zu ſtellen.
dick Der erſte Theil der brauchbaren Lo-
gick wird alſo vor die Gelehrten ſowohl,als vor die Unwiſſende, gehoͤren, und zei-gen, wie ſchwach unſere Vernunft ſey,wenn ſie keine Huͤlfe bekommt; ingleichen,daß man es bey den bewaͤhrten Mitteln muͤſ-ſe bewenden laſſen, die uns zu Erſetzung ih-res Unvermoͤgens mitgetheilet ſind. Die-ſe Mittel muß man nun freylich wiſſen zugebrauchen; und alſo handelt der zweyteTheil der Loͤgick von der Art und Weiſe,wie man aus den bekannten Wahrheitenandere unbekannte finden ſolle. Der er-
e Theil macht keinen Unterſcheid unter
en Menſchen. Dennes iſt die Vernunftdes einen ſo finſter, als die Vernunft desandern: Allein, die Mittel, welche zu ih-rer Unterweiſung und zu ihrem Wachs-thume vorhanden ſind, machen durch ih-ren rechten Gebrauch dieſelbe geſchickt dieWahrheit einzuſehen, und ſtifften alſoden Unterſcheid zwiſchen Verſtand undUnverſtand. Man findet in dieſer Logick,daß ein aufgeblaſener Gelehrter am allerwe-nigſten zu einem wahren Weltweiſen kaugtzdenn weil er ſich einbildet, er finde dasſe-nige in ſeiner Vernunfft/ was ihm GOttanderswo zu ſuchen befiehlet, ſo iſt er aufdem naͤchſten Wege zum Irrthum. Dee