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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Swoͤlffte Unterredung. 222

er wird auch davon mehr Luſt und Nutzen Diehaben, denn er iſt dazu gemacht. brauch-

Zum Beyſpiele, er betrachte zwey bare Lo-Joͤlker, welche in groſſer Einigkeit mitein⸗ Bickander leben, weil jedes die Huͤlfe des an-dern noͤthig hat. Das eine beobachtet dieGrund⸗Negel, daß alle Einwohner desLandes entweder Soldaten oder Ackersleu-te ſeyn muͤſſen, weil dieſe beede Claſſenihm hinlaͤnglich ſcheinen, das Land an-zubauen und zu beſchuͤtzen. Der zweyteStaat, will benebſt den Ackerleuten undSoldaten auch noch Kaufleute haben, wel-che Handlung zur See treiben, damit ſiedie uͤberfluͤffige Landes⸗Waaren an aus-waͤrtige Orte ſchaffen, und gegen anderevertauſchen, die man vor noͤthig oder nuͤtz-lich haͤlt. Die Spartaner ſind das erſte-re Volk, die Carthaginenſer das andere.Geſetzt, ein Menſch haͤtte freye Wahl ſichbey dieſen oder bey jenen niederzulaſſen,wozu ſolte er ſich a e 2 Über die-ſen Punct muß er alſo ſeine Überlegunganſtellen. Wir unſeres Ortes wollenbloß darauf Achtung geben, wie ſeineVernunft dabey zu Werke geht, ohne dieVernunft ſelber zu zergliedern.

Er zlehet gar nicht im Zweifel/ daßman Ackerleute und Soldaten noͤlhig ha-be; Nur iſt er wegen des Nutzens derSeefahrer ungewiß. Er weis nicht, obi P 3 ö der