Die
228 Schauplatz der Natur.iſt, als ein bloſſer Algebriſt, oder ſonſt
44715 nichts verſtehet, als die Ontologie, der ge-9
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ick.
os hoͤret nicht unter uns, er iſt der Menſch
nicht, den wir ſuchen.
Die Gliedmaſſen des Menſchen ſinddermaſſen vortreflich, daß ihr Gebrauchihn von ſelbſt unterweiſet. Ein groſſerRedner, und ein geſchickter Muſicus, un-terſuchen nicht, wie die Kehle beſchaffenſey, noch wie die Zunge ihre Würkungverrichte, oder was die Zaͤhne, die Lippenund der Gaume zum Ausſprechen derWorte und zum Ton der Stimme bey-tragen. Dergleichen Umſchweife wuͤrdenvergeblich ſeyn. Sie legen ihren Schuͤ-lern gute Muſter der Beredſamkeit unddes Geſanges vor; ſie ſprechen und ſin-gen dasſenige zuerſt, was jene begreiffenſollen, und alſo lernen es die Schuͤlernachſprechen und nachſingen, nicht durchviele Betrachtungen uͤber die Stimme,ſondern durch viele Udung. Die Ver-nuafft iſt dem Menſchen gegeben, nur eintuͤchtiges Mitglied der Geſellſchafft ausihm zu machen: Soll dieſes geſchehen, ſomuß ſie nicht immer uͤber ſich ſelbſt liegen,oder ihre Lehren auſſerhalb der Geſellſchafftaufſuchen. Der Menſch muß ſeinen Ver-ſtand vielmehr an ſolchen Dingen uͤben,die zum Wohlſeyn der Geſellſchafft vielesbeytragen; dieſe wird er leichter einſehen,
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