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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Jwoͤlffte Unterredung. 255

———leichter Credit zu finden, oder ſeine Kinder Diedeſto beſſer anzubringen vermeynet; ſo ſte⸗ brauch-het es bey ihm, ob er feinen eignen Wein gk. 20,in Keller haben, oder ſeinen Trunk lieber?beym Weinſchenken hohlen, ob er ſich unddie Seinigen ſauber bekleiden, oder miteiner alten Jacke behaͤngen, ob er in ei-nem ſanften Federbette ſchlaffen„ oderſich lieber, wie zu vor, im Stroh herum waͤl-

zen wolle. Ferner; Sobald die Landleu-te anfangen ſich reinliche Kleider und huͤb-ſches Hausgeraͤthe amzuſchaffen, ſobaldaͤuſſert ſich auch ein ſtarker Verſchluß vonallen Waaren, die man aus Wolle verfer-tiget. Man hat nicht weiter zu beſorgen,die Arbeits ⸗Haͤuſer wuͤrden zuletzt noch

gar eingehen, weil die Landsleute weder

das Herz, noch das Geld haben, feine wol-

lene Tuͤcher und Zeuche zu kaufen, dieStadtleute hingegen nur lauter koſtbareSachen verlangen. Nun iſt aber offen-bar, daß der haͤuffige Verſchluß der ſei-denen und wollenen Waaren, des Ge-traͤnkes und anderer Lebens⸗Mittel, ebenſowohl, als die Zunahme der Handlunguͤberhaupt/ dem Lande unſaͤglichen Vor-theil verſchaffe; Es macht alſo der feſtge-ſetzte Steuer ⸗ Fuß ein Land gluͤcklich, weil1 den nur erwaͤhnten Verſchluß befoͤr-

ert. f

Die