Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Die

256 Schauplatz der Natur.Die Erlaͤuterung dieſer Frage dringe

0 uns auf einen Begriff, welcher uns zur

gick.

o-Entſcheidung einer andern dienet; Nem-lich, ob die Auflagen ein Land ungluͤcklichmachen? Aus dem jetzo angefuhrten er-hellet, daß nicht ſowohl die Auflagen ſel-ber Unheil verurſachen, als vielmehr die10 0 man werde uͤber die Gebuͤhr be-chwehret und zuletzt gar an den Bettel-ſtab gebracht werden. Denn wofernedie Abgaben nach dem Vermoͤgen der Uu-terthanen abgemeſſen ſind; ſo koͤnnen ſieeben ſo leidentlich, als nothwendig ſeyn,und uͤber dieſes verurſachen ſie auch, daßdas Geld von einer Hand in die anderekommt, weil die Steuern hinwiederum zumancherley Gebrauche verwendet werden.Muß man aber im Gegentheile befuͤrch-ten, uͤbermaͤſſig beſchwehret, und nachBelieben gequaͤlet zu werden; ſo hoͤret al-ler Muth aller Fleiß und aller Aufwandzugleich auf, das iſt: Es wird kein Geldmehr im Lande verzehret, und alſo auchkeines mehr geſehen. 2Geſetzt aber die Unterthanen lebtenvergnuͤgt/ weil ihnen ihre Arbeit hinlaͤng-liches Brod verſchafft, und weil die Auf-lagen nach ihrem Vermoͤgen abgemeſſenſind: Iſt denn dem Staate hieran ſo vie-les gelegen, und iſt ſeine Wohlfahrt ſogenau damit verknuͤpft/ als wir e