Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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258
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Diebrauch-bare Lo-ckig.

258 Schauplatz der Natur.

alles in gute Ordnung, und erhalte jeder-mann in ſeinen Schranken.

Ich war anfaͤnglich zwar willens, ich woll-te die Billigkeit ebenfalls anhoͤren, allein ſiewuͤrde allzuvleles einwendenz es mag alſo ge-nug ſeyn, wenn wir die Reichen nur auf die-jenigen Begriffe ihres eignen und wahrenNutzens fuͤhren, von deren Wahrheit dieErfahrung laͤngſt gezeuget hat.

Ihr verlanget gluͤckſeelig zu ſeyn,moͤchte man zu ihnen ſagen, und ſtoſſetdurch euer wunderliches Verfahren dasGluͤck mit Fuͤſſen von euch weg. Wasiſt eine Gluͤckſeeligkeit ohne Dauer? undwie kan ſie dauerhafft ſeyn, wenn ihr denGrund davon ſelbſt untergrabet?

Ihr behauptet, man muͤſſe das gemei-ne Volk im Elende laſſen, damit es de-muͤthig und dienſtfertig bleibe. Geſetzt,die Anzahl der Armen vermehre ſich ſoſehr, daß ihr nach Belieben Tagloͤhner fin-det, die ſich mit wenigen begnuͤgen; Solange ihr weniges Verdienſt zureichet,werden ſie von ſelbigem leben; Iſt er aberverzehret, ſo wiſſet ihr ſelbſt, was derglei-chen beduͤrftige Leute vornehmen. Waͤrees nun nicht beſſer, wenn ihr Beliebentruͤget, ihre Dienſte reichlicher zu bezah-len, und mit den uͤbrigen Beſitzern der

„ Landguͤter die Abrede zu nehmen, daß al-

le an euren Orten befindliche e

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