268 Schauplatz der Natur.
Be 00000.lauter Schluß⸗Reden vorzubringen,ſchlecht geschickt iſt, die Herzen durch ei-
dick. ne zierliche Beredſamkeit zu uͤberreden.
Es giebt Voͤlcker, welche der Syllogiſti-ſche Kram zum muͤndlichen Vortrage aufder Canzel und vor Gericht untauglichmacht.
Es iſt alſo ſchon genug, wann derVerſtand dasjenige, womit er umgehet,mit unverwandten Augen anſieht, und vorallen Dingen ſich dazu gewoͤhnet, daß er un-terſcheiden koͤnne, ob das, was er zu ſehenvermepnet, deutlich und genau mit ſolchenMittelgriffen zuſammen haͤnge, welche be-kannter ſind, als das, was er beweiſenwill. Dieſe letzere Regel iſt eine Wie-derhohlung der ganzen Loͤgick. Beobach-tet man dieſes nicht, ſo geſchicht es offt,daß man eine wahre Sache durch eineandere beweiſen will, die ſich nicht dazuſchickt, und keinen Beweis von ſelbiger ab-giebt; Oder, welches noch ſchlimmer iſt,man will eine Unmoͤglichkeit mit der an-dern beweiſen. Es will jemand darthun,die Erde ſtehe unbeweglich im Mittel-25 des ganzen Weltgebaͤudes;(*)
er Mittelbegriff, den er als etwas be-kantes dazu nimmt, iſt eine vorgefaßte Mey-nung, die er im Kopfe hat, nehmlich, daiie
(*) Logick das P. R.