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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dreyzehende Unterredung. 277

kuͤnſiler oder als ein Weltwejſer. Redet Dieer davon als ein Meßkuͤnſtler, als ein brauch-Landmann, und um die Laͤnge ſeines Fel⸗ 5 1des auszumeſſen; So ſtellet er ſich den ſchafft.Punct vor, als den Anfang, oder ale adas Ende eines meßbaren Raumes, und

was er davon ſaget, das hat ſeine Nich-tigkeit, weil er in den Schranken ſeinesBeruffs und ſeiner Wiſſenſchafft bleibt.

Will er hingegen als ein Weltweiſer den

Punct erklaren, ſo weiß er nicht mehr, was

er ſagt; Die Puncte der Natur ſind ihmverborgen. lle Erklaͤrungen/ die er da-

von giebt, bringen ihn auf unbegreiffli-

che, ſa zum oͤfftern auf ungereimte Dinge.

Ein einiger Punct, iſt, wie Sie wiſſen,dinlanglich genug alle Univerſitäten inBrand zu ſetzen.

Allein, wozu huͤlffe es dem Menſchen,wenn er die Beſchaffenheit dieſes Puneteswuͤſte„ da er die Macht nicht hat, einenhervor zu bringen? Um deſto mehr han-delt man alſo gegen alle Wahrheiten, wennman aus dieſem Puncte, der ſchon vorſich unbegreifflich iſt, noch weiter, und bißauf die Erzeugung der Welt, oder aufdie Ordnung der Rathſchluͤſſe GOttes,fortgehen wil; die Vernunfft verliehretiich, wenn ſie es waget, die Zuſammen-ſetzung des Weltgebaͤudez auf eine be-greiffliche Weiſe zu erklaren, eder uns

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