DiebrauchbareWiſſen-ſchafft.
276 Schauplatz der Natur.
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a Verſtands Kräfte und ihrer Weise 3
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wuͤrken, beſchaͤfftiget ſeyn. So iſt dieLogick aller Zeiten beſchaffen. Worinnebeſteht denn aber die Wiſſenſchafft, ſo derMenſch erlangen, und woran er ſeineVernunft uͤben kan? Was iſt das vor ei-ne Erkaͤnntniß, welche er nuͤtzlich gebrau-chen und durch welche er ſeinen Zuſtand ver-beſſern kan?
Nunmehro iſt es Zeit, mein wehrteſterChevalier, daß wir uns an den Grund-ſatz halten, in welchen alle unſere bißhe-rige Anmerkungen zuſamm lauffen, und
den ich Ihnen bey aller Gelegenheit ge-
zeiget habe. Gott alleine kennet dieNatur der Geiſter und der Coͤrper, weiler alleine ſie gemacht hat: Der Menſchhat das Vorrecht nicht bekommen, we-der etwas zu erſchaffen, noch die innereBeſchaffenheit der Dinge einzuſehen. Erthut alſo am kluͤgſten, wann er ſeine Ge-danken von deme abwendet, was GOttvor ihm verbirget, und ſich blos mit denEachen beſchaͤfftiget, welche der Schoͤ-pfer ſeinen Augen und Haͤnden freyſtellet.Wir wollen aus dem ganzen Welt-Gebaͤude nur elnen einzigen Punck, zurProbe, nehmen. Will der Menſch vondieſem Puncte, von dieſem allererſten An-fange eines Coͤrpers oder einer Linie reden,ſo kan er das thun, entweder als ein 15 7kuͤnſt-