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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dreyzehende Unterredung. 303piere; Auf dem Felde aber des ſogenann⸗ Dieten Altrolabiiæ, welches groͤſſer, und mit Meß-Durchſichten verſehen. Vermtttelſt dieſer Nunſt.Werkzeuge iſt man im Stande die Groͤſ-ſe aller moͤglichen Winkel zu meſſen.7. Ein Winkel iſt die Neigung zweyer Winkel.Linien EA, und BA(Fig. 13). gegenein-ander, die an einem Puncte A zuſammen-ſtoſſen. Dieſer Punct A, wo ſie zuſam-menſtoſſen, heiſſet die Spitze des Win-kels: Hingegen die Linien nennet man dieSeiten deſſelbigen, oder ſeine Schenkel.8. Es koͤnnen aber zwey Linien, die ein-ander in einem Puncte beruͤhren, nichtmehr als dreyerley Neigungen gegenein-ander haben, und alſo auch nur dreyerleyWinkel machen. Denn eine Linie ſtehetentweder alſo auf der andern, daß dieWinckel zu beeden Seiten einander gleichſind: So dann ſteht ſie perpendicular oder perpen.ſenkrecht; und macht rechte Winkel. 1 5 05Oder ſie ſtehet ſchief. In dieſem Falle Winkel.kan ſie einen Winkel machen, der kleineriſt als ein rechter, und ein ſolcher heiſſetein ſpitziger Winkel. Sie kan aber ſpitzigerauch ſchief ſtehen, und einen Winkel ma-chen, der groͤſſer iſt als ein rechter: Ein ſtump-ſolcher iſt ein ſtumpfel Winkel. fer.In der 22. Figur, macht die Linie A B,ſo auf der Linie CO ſteht, zwey Winkel CBAund ABD. Dieſe ſind einander licht indem-