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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Meß-Kunſt.

EinenWinkelmeſſen.

310 Schauplatz der Natur.

den halben Cirkel, CAD, oder 180.Grade. Woraus folget,„ daß alle„(Winkel, die in einem ganzen Cirkel um„den Mittelpunct herum ſeyn koͤnnen,„ zuſammen zwey halbe Cirkel, das iſt„zweymahl 180, oder 360. Grade zu ih-„rem Maaſe haben, folglich eben ſo großu ſind, als vier rechte Winkel.,

20. Will man demnach wiſſen, wievielGrade ein gegebener Winkel habe, ſo legtman das Centrum des Transporteurs aufdie Spitze des Winkels als auf B, Fig.23. und ruͤckt das Inſtrument, biß dieSchaͤrfe des Lineals an die Linje Ch ſtrei-chet: Hernach zehlet man die Grade, wel-che die Linie BA, als der andere Schen-kel des Winkels CB A, am Transporteurabſchneidet. Die Summe der abgeſchnit-tenen Grade giebt die Groͤſſe des Winkels.Die Urſache des Verfahrens iſt leicht einzuſehen, denn ein Transporteur iſt ein hal-ber Cirkel, der in ſeine 180. Grade abge-theilet iſt(n. 6.), folglich iſt er auch dasMaas aller Winkel, die um das Cen-trum deſſelbigen ſeyn koͤnnen.

Auf dem Felde miſſet man die Win-kel mit Hülfe des Aſtrolabii. Man ſtelletdeſſen Fuß in die Spitze des Winkels undden Diameter des Inſtrumentes uͤber deneinen Schenkel deſſeldigen. Hernach ver-ſchiebet man das Lineal mit den Durch-

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