Vierzehende Unterredung. 51 7
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einen hohlen Bogen machen. Eden die- Die
ſes hatte der Erfinder haben wollen. In Maſchi-
der That flieſſet auch aus dieſer Geſtalt ven.
alles, was an ſeiner Erfindung gut und
gluͤcklich ausgeſonnen iſt. Der Laufſer
laͤſſet das Getrayde aus dem Schuh, durch
das in ihm befindliche Loch, auf den Bo-
denſtein fallen, breitet durch ſein Umlauf-
fen es auf ſelbigem aus, und zerquetſchet
es einigermaſſen. Da nun der Bodenſtein
abhaͤngig iſt, ſo rollen die halb gemahlten
Koͤrner immer weiter, wozu die unaufhoͤr-
liche Bewegung des Lauffers nicht wenig
beytraͤget; Unterweges werden ſie immer
mehr zerknirſchet, und endlich am Rande
zu feinem Mehle gemacht, weil der leere
Raum zwiſchen den Steinen allmaͤhlig
immer abnimmt, und gegen dem Rade
am engeſten iſt. Man muß aber erwaͤgen,
daß beſtaͤndig mehr Korn nachfaͤllet, und
theils durch ſeine eigene Schwehre, theils
durch die Gewalt des umlauffenden Stei-
nes gegen den Rand fortgeſtoſſen wird.
Derowegen haͤuffet ſich in ſelbiger Gegend,
feines Mehl, halb geſchrotne, vielleicht
auch noch einige ganze Koͤrner, aufeinan-
der, und werden feſt ineinander gepreſſet;
da ſie nun nicht mehr ausweichen koͤnnen,
ſo muß man die Theile dieſer Materien als
lauter kleine Keile betrachten, die mit Ge-
walt zwiſchen beede Steine getrieben wer-g Kk 2 den,