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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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622 Schauplatz der Natur.

ſo groſſe Veranderung an den Bildern ver-urſachen, und ſolche bald vergroͤſſern, baldumkehren, bald ganz unkaͤnklich machen.Hieher gehoͤret die ungemeine Vergroͤſſe-rung der kleinen Gemaͤhlde in der Zauber-Laterne, welche bloß daher ruͤhret, weilman die Strahlen zwinget ſehr weit aus-einander zu fahren. Hieher gehoͤren die,nach gewiſſen Regeln entworfene, Gemaͤhl-de, welche hoͤchſt unordentlich und verwor-ren ſcheinen, nichts deſtoweniger aber einſehr wohl proportionirtes Bild an die po-lirte Flaͤche eines cylindriſchen Splegelswerffen. Da wir uns aber an dieſem Or-te vielmehr um Dinge bekuͤmmern, dle ei-nen wuͤrklichen Nutzen haben, als um ſol-che/ dle bloß eine Ergoͤzlichkeit oder Ver-wunderung hervorbringen zſo wenden wiruns lieber zu den gebraͤuchlichſten Werk-zeugen der Sehe⸗Künſtler, und betrachtendie Vorthelle, welche ſie dem menſchlichenGeſchlechte verſchaffen. 371. Die Spiegel und geſchliffene Glaͤ-ſer moͤgen hohl„ Uinſenfoͤrmig rund odervon anderer Geſtalt ſeyn, ſo gebrauchenwir ſie entweder beſonders, oder wir ſezenſie zuſamm. e72. Wozu ein plakter Spiegel dienedas iſt jedermann bekannt. Er bildet dasnatuͤrliche Anſehen einer Sache auf dasgenaueſte ab Stellet man demnach einenSpie-