642 Schauplatz der der Natur.
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Die Sache aber iſt es mit dem dem Fern⸗ Rohre,Gptick. das man auf der Erde gebraucht, um eine
weit entfernete Gegend zu entdecken. Dennein ſolches Rohr ſtellet ſehr viele Sachenauf einmahl vor, nicht anderſt/ als das Ge-maͤhlde einer Landſchafft. Demnach muͤſſenwir ſie in ihrer gehoͤrigen Siellung, und ih-rer wahren Beſchaffenheit gemaͤs, ſehen.90. Ein ſolches Fern⸗Rohr hat vierGlaͤſer. Es laͤſſet ſich aber die Bahn derStrahlen in ſelbigem ganz deutlich aus derbloſſen Figur erkennen, ohne daß eine Be-ſchreibung dabey noͤthig waͤre. Indem dieSache umgekehrt im Auge abgebildet wird,ſo ſehen wir ſie gerade.Die Roͤhre wird aus vielen kleinern1 bre zuſamm gefetzt, die ſich alle in ein-nder ſchieben laſſen, damit man das In-ſrument nach Belieben verlaͤngern undverkuͤrzen koͤnne. In der erſten ſtecken nochzwey andere, die man nicht ausziehet; Ei-ne davon, welche ganz klein, hat das Au-genglas; die andere und laͤngere nochzwey Linſenglaͤſer in ſich, welche den Na-men des zweyten und dritten Augenglaſesfuͤhren. In der lezten Roͤhre ſteht dasgroſſe Obhectiv⸗Glas. Inwendig ſind dieRoͤhren ſchwarz angeſtrichen, und zwi-ſchen den Augen-Glaͤſern mit ſchwar zenReiffen verſehen, um die Verwirrung desBildes zu verhuͤten, welche durch deſſen
er-